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DirectAccess: Den Zugang zum zentralen Arbeitsplatz rechtzeitig planen

Eine Microsoft-Mitteilung vom 11. Juni erläutert die künftige Entfernung von DirectAccess. KMU mit diesem Zugangsweg sollten die Umstellung schrittweise planen und den Cloud-Arbeitsplatz dabei mitdenken.
12. Juni 2026 durch
innos Systemhaus GmbH
Dunkle Steinbrücke und helle Metallbrücke treffen an einer runden Übergabeplattform zusammen
KI-generiertes Symbolbild. Konzeptionelles Symbolbild: Den Übergang zwischen Zugangswegen planen.

Microsoft erläutert in einer Mitteilung vom 11. Juni 2026, wie Unternehmen mit der Abkündigung von DirectAccess umgehen sollten. Die Funktion soll in einer künftigen Windows-Server-Version entfernt werden; als Ersatz empfiehlt der Hersteller Always On VPN. Für KMU, die DirectAccess für den Zugang zu Unternehmensressourcen nutzen, ist das ein Anlass zur Bestandsaufnahme. Dabei gehört auch der Weg zum zentralen Cloud-Arbeitsplatz auf die Prüfliste.

Was die Juni-Mitteilung bedeutet

Die Microsoft-Information KB5103659 beschreibt keine sofortige Abschaltung im Juni. DirectAccess bleibt in unterstützten Windows-Server-Versionen, die die Funktion enthalten, innerhalb des jeweiligen Supportlebenszyklus verfügbar. Für neue Bereitstellungen empfiehlt Microsoft jedoch den Wechsel zum vorgesehenen Nachfolger. Ein konkretes Datum für die Entfernung aus einer zukünftigen Serverversion nennt die Mitteilung nicht.

Für die eigene Planung lautet die erste Frage deshalb: Nutzen wir DirectAccess überhaupt, und für welche Aufgaben? Diese Information sollte aus der vorhandenen Betriebsdokumentation oder von der zuständigen Betreuung kommen. Aus einem vorhandenen Remotedesktopzugang lässt sich der verwendete Netzwerkweg allein nicht zuverlässig ableiten.

Verbindung und Arbeitsplatz zusammen betrachten

Wir empfehlen, den Weg von der Anmeldung am Endgerät bis zur geöffneten zentralen Anwendung kurz zu dokumentieren. Dazu gehören die benötigten Verbindungen, zulässigen Geräte und die Verantwortlichkeiten. So wird sichtbar, welche Stelle bei einer Änderung betroffen ist und wer den Ablauf prüfen muss.

Beschreiben Sie die Erwartungen aus Sicht der Mitarbeitenden: Wann soll der Zugang bereitstehen? Welche Anwendungen werden benötigt? Was passiert bei einem Verbindungswechsel zwischen Büro und Homeoffice? Solche Fragen geben einer technischen Umstellung einen klaren fachlichen Rahmen. Vereinbarte Anforderungen sollten sich anschließend in nachvollziehbaren Prüfschritten wiederfinden.

Auch zusätzliche Anmeldeprüfungen und Zugriffsregeln sollten ausdrücklich besprochen werden. Der Name einer VPN-Lösung beantwortet noch keine Frage nach den tatsächlich eingerichteten Schutzmaßnahmen oder den zugelassenen Geräten. Unsere Empfehlung ist, diese Punkte vor der Auswahl und Einrichtung zu klären.

Den Übergang schrittweise vorbereiten

Microsoft beschreibt in seiner Migrationsübersicht einen gestuften Weg: planen, die neue Verbindung parallel bereitstellen, Zertifikate und Clientkonfiguration verteilen und die alte Umgebung nach erfolgreicher Umstellung außer Betrieb nehmen. Migrationsgruppen helfen dabei, zunächst einen begrenzten Teil der Geräte einzubeziehen.

Für ein KMU kann daraus ein überschaubarer Pilot entstehen. Wählen Sie Mitarbeitende mit unterschiedlichen täglichen Aufgaben und legen Sie vorher fest, was als erfolgreicher Zugang gilt. Halten Sie Rückfragen und Abweichungen fest, bevor weitere Arbeitsplätze umgestellt werden. Ein gemeinsam vereinbarter Ansprechpartner und eine verständliche Anleitung helfen während des Übergangs.

Bei innos.cloud laufen Anwendungen und Daten zentral. Für eine geplante Einführung oder Migration des Cloud-Zugangs bilden diese Anwendungen und ihre täglichen Aufgaben einen klaren Bezugspunkt. Unser Expertenteam unterstützt Sie dabei, den bestehenden Zugangsweg und die betroffenen Geräte aufzunehmen, Anforderungen an eine passende Lösung abzugrenzen und einen Pilotplan mit nachvollziehbaren Prüfungen zu entwickeln. Welche VPN- oder Gateway-Technik dafür geeignet ist, prüfen wir anhand der konkreten Umgebung. So lässt sich eine Entscheidung über den weiteren Übergang an fachlichen Anforderungen ausrichten.

Häufige Fragen

Funktioniert DirectAccess ab Juni nicht mehr?

Die Mitteilung beschreibt eine künftige Entfernung. In unterstützten Windows-Server-Versionen mit DirectAccess bleibt die Funktion innerhalb ihres Supportlebenszyklus verfügbar.

Müssen wir den Terminalserver austauschen?

Das lässt sich aus der Meldung nicht ableiten. Prüfen Sie zuerst den vorhandenen Zugangsweg und seine Abhängigkeiten mit der zuständigen Betreuung.

Wie beginnen wir sinnvoll?

Mit einer Bestandsaufnahme: eingesetzter Zugang, betroffene Geräte, zentrale Anwendungen und Verantwortlichkeiten. Daraus lässt sich ein passender Prüf- und Umstellungsplan entwickeln.

Quellen: Microsoft, KB5103659, 11.06.2026; Migrationsübersicht, Stand 01.11.2024.

Die Zugangsmigration mit einem passenden Pilot vorbereiten

Planen Sie den nächsten Zugangsweg mit unserem Expertenteam: vom vorhandenen Bestand über die Lösungsauswahl bis zu einem Pilot mit klaren Prüfschritten. Heiko ist Ihr Einstieg. Gemeinsam klären wir, welche Geräte und Arbeitsabläufe für den Übergang berücksichtigt werden müssen.

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