Ein Schlüssel fehlt. Zuerst muss klar sein, welche Zugänge er öffnen durfte und wer den Verlust bearbeiten kann. Bei iLOQ S5 lässt sich ein Schlüssel auf eine Sperrliste setzen. Wichtig ist der gesamte Ablauf: Die betroffenen Schlösser müssen die aktualisierte Sperrinformation erhalten.
Den Verlust eindeutig zuordnen
Melden Sie den Verlust zeitnah an die zuständige Verwaltung. Hilfreich sind Name des Schlüsselinhabers, Schlüsselkennung und betroffene Bereiche. Eine aktuelle Ausgabeübersicht erleichtert die Zuordnung. Der administrative Vorgang sollte auch festhalten, wer die Sperrung ausführt und wer den Abschluss kontrolliert.
Im iLOQ 5 Series Manager wird der betroffene Schlüssel der Sperrliste hinzugefügt. Die Herstelleranleitung unterscheidet dabei zwischen einem Eintrag im Planungszustand und dem Bestellen der aktualisierten Sperrliste. Ein vorbereiteter Eintrag allein bedeutet noch nicht, dass die Information verteilt wurde. Das erklärt die iLOQ-Anleitung zum Sperren von Schlüsseln.
Online und offline brauchen verschiedene Wege
Netzwerkgebundene Schlösser und Türmodule erhalten Sperrlisteninformationen automatisch über die Online-Anbindung. Offline-Schlösser benötigen einen Übertragungsweg vor Ort. Aktualisierte S5-Schlüssel können die Sperrliste mitnehmen; dafür müssen sie die neue Information zunächst erhalten und anschließend an den betroffenen Schlössern verwendet werden. Auch ein Programmierschlüssel kann zur Aktualisierung eingesetzt werden.
Sind Zonen eingerichtet, muss die Verteilung zur jeweiligen Zone passen. Nicht jeder Schlüssel überträgt jede Sperrliste in alle Bereiche. Die iLOQ-Dokumentation zur Sperrliste beschreibt diese Zusammenhänge. Für wenig genutzte Türen ist deshalb ein bewusster Aktualisierungsweg besonders wichtig.
Den Abschluss prüfen
Kontrollieren Sie den Aktualisierungsstand der betroffenen Schlösser in der Verwaltung und klären Sie, welche Türen gegebenenfalls gezielt besucht werden müssen. Die Sperre wirkt am einzelnen Schloss, sobald die nötige Sperrinformation dort vorliegt. Eine pauschale Aussage wie „ein Klick sperrt sofort jede Tür“ beschreibt eine Anlage mit Offline-Schlössern daher nicht korrekt.
Den Ablauf vor dem nächsten Verlust festlegen
Legen Sie Verantwortliche, Meldeweg und die Prüfung der Sperrverteilung bereits bei der Einführung fest. Berücksichtigen Sie selten genutzte Räume und mehrere Standorte. Auch die Ausgabe eines Ersatzschlüssels sollte nachvollziehbar dokumentiert werden. So weiß die Verwaltung im entscheidenden Moment, welche Schritte nötig sind.
Dieser Beitrag bezieht sich auf S5-Schlüssel. Smartphone-Schlüssel und andere Zugangsmedien können andere Verwaltungsabläufe haben. Volker ist Ihr Ansprechpartner für Sicherheitstechnik bei innos. Wir besprechen Ihre Türen, Nutzergruppen und die passende Verwaltung der eingesetzten Lösung.
Häufige Fragen
Ist ein verlorener Schlüssel sofort überall gesperrt?
Bei Offline-Schlössern muss die aktualisierte Sperrliste zunächst ankommen. Entscheidend ist der geprüfte Stand der betroffenen Türen.
Muss jede Tür online sein?
Nein. Für Offline-Türen wird ein passender Aktualisierungsweg über Schlüssel oder Programmierschlüssel geplant.
Gilt derselbe Ablauf für Smartphone-Schlüssel?
Nicht unbedingt. S50 und andere Zugangsmedien haben eigene Abläufe; sie werden für die konkrete Anlage geprüft.
Ein Schlüssel fehlt. Zuerst muss klar sein, welche Zugänge er öffnen durfte und wer den Verlust bearbeiten kann. Bei iLOQ S5 lässt sich ein Schlüssel auf eine Sperrliste setzen. Wichtig ist der gesamte Ablauf: Die betroffenen Schlösser müssen die aktualisierte Sperrinformation erhalten.
Den Verlust eindeutig zuordnen
Melden Sie den Verlust zeitnah an die zuständige Verwaltung. Hilfreich sind Name des Schlüsselinhabers, Schlüsselkennung und betroffene Bereiche. Eine aktuelle Ausgabeübersicht erleichtert die Zuordnung. Der administrative Vorgang sollte auch festhalten, wer die Sperrung ausführt und wer den Abschluss kontrolliert.
Im iLOQ 5 Series Manager wird der betroffene Schlüssel der Sperrliste hinzugefügt. Die Herstelleranleitung unterscheidet dabei zwischen einem Eintrag im Planungszustand und dem Bestellen der aktualisierten Sperrliste. Ein vorbereiteter Eintrag allein bedeutet noch nicht, dass die Information verteilt wurde. Das erklärt die iLOQ-Anleitung zum Sperren von Schlüsseln.
Online und offline brauchen verschiedene Wege
Netzwerkgebundene Schlösser und Türmodule erhalten Sperrlisteninformationen automatisch über die Online-Anbindung. Offline-Schlösser benötigen einen Übertragungsweg vor Ort. Aktualisierte S5-Schlüssel können die Sperrliste mitnehmen; dafür müssen sie die neue Information zunächst erhalten und anschließend an den betroffenen Schlössern verwendet werden. Auch ein Programmierschlüssel kann zur Aktualisierung eingesetzt werden.
Sind Zonen eingerichtet, muss die Verteilung zur jeweiligen Zone passen. Nicht jeder Schlüssel überträgt jede Sperrliste in alle Bereiche. Die iLOQ-Dokumentation zur Sperrliste beschreibt diese Zusammenhänge. Für wenig genutzte Türen ist deshalb ein bewusster Aktualisierungsweg besonders wichtig.
Den Abschluss prüfen
Kontrollieren Sie den Aktualisierungsstand der betroffenen Schlösser in der Verwaltung und klären Sie, welche Türen gegebenenfalls gezielt besucht werden müssen. Die Sperre wirkt am einzelnen Schloss, sobald die nötige Sperrinformation dort vorliegt. Eine pauschale Aussage wie „ein Klick sperrt sofort jede Tür“ beschreibt eine Anlage mit Offline-Schlössern daher nicht korrekt.
Den Ablauf vor dem nächsten Verlust festlegen
Legen Sie Verantwortliche, Meldeweg und die Prüfung der Sperrverteilung bereits bei der Einführung fest. Berücksichtigen Sie selten genutzte Räume und mehrere Standorte. Auch die Ausgabe eines Ersatzschlüssels sollte nachvollziehbar dokumentiert werden. So weiß die Verwaltung im entscheidenden Moment, welche Schritte nötig sind.
Dieser Beitrag bezieht sich auf S5-Schlüssel. Smartphone-Schlüssel und andere Zugangsmedien können andere Verwaltungsabläufe haben. Volker ist Ihr Ansprechpartner für Sicherheitstechnik bei innos. Wir besprechen Ihre Türen, Nutzergruppen und die passende Verwaltung der eingesetzten Lösung.
Häufige Fragen
Ist ein verlorener Schlüssel sofort überall gesperrt?
Bei Offline-Schlössern muss die aktualisierte Sperrliste zunächst ankommen. Entscheidend ist der geprüfte Stand der betroffenen Türen.
Muss jede Tür online sein?
Nein. Für Offline-Türen wird ein passender Aktualisierungsweg über Schlüssel oder Programmierschlüssel geplant.
Gilt derselbe Ablauf für Smartphone-Schlüssel?
Nicht unbedingt. S50 und andere Zugangsmedien haben eigene Abläufe; sie werden für die konkrete Anlage geprüft.