Zum Inhalt springen

Wie funktioniert iLOQ? S5, S50 und digitale Schließsysteme erklärt

Von der Energiegewinnung bis zur Zutrittsberechtigung: iLOQ S5, S50, Smartphone-Schlüssel und die aktuelle Verwaltung verständlich erklärt. Mit Praxisbeispielen und Planungshilfen.
17. Oktober 2026 durch
innos Systemhaus GmbH
Originaler iLOQ-S50-Leseknauf: Der batterielose Zylinder wird beim Öffnen über NFC mit Energie versorgt.
Originalabbildung: iLOQ. Gezeigt ist ein S50-Leseknauf; die Funktionsweise und passende Zugangsmedien erläutern wir im Ratgeber.

Wer darf welche Tür öffnen – und wie ändern Sie das, ohne jedes Mal Zylinder auszutauschen? Diese Frage steht hinter digitalen Schließsystemen. iLOQ verbindet elektronische Berechtigungen mit Schließtechnik, die je nach System mit einem digitalen Schlüssel, einem Smartphone oder einem geeigneten Key Fob bedient wird. Dieser Ratgeber erklärt die Unterschiede, die Abläufe an der Tür und die Entscheidungen, die vor einem Kauf wichtig sind.

Veröffentlicht am · Redaktion: innos Systemhaus GmbH · Technischer Stand: 17. Oktober 2026. Produktverfügbarkeit und Geräteanforderungen prüfen wir für das jeweilige Projekt.

Was unterscheidet iLOQ von einer mechanischen Schließanlage?

Bei einer klassischen Schließanlage muss die Form des Schlüssels zur mechanischen Codierung des Zylinders passen. Ändert sich die Organisation, wird häufig ein weiterer Schlüssel ausgegeben. Geht ein berechtigter Schlüssel verloren, stellt sich die Frage, ob betroffene Zylinder ausgetauscht werden müssen.

Bei einer digitalen Anlage wird die Zuordnung zwischen Person, Zugangsmedium und Tür elektronisch verwaltet. Ein Mitarbeitender kann beispielsweise Zugang zum Büro erhalten, ohne dadurch automatisch auch ins Lager zu dürfen. Beim Wechsel der Aufgabe wird das Rechtekonzept angepasst. Der wesentliche Gewinn liegt deshalb in einer nachvollziehbaren Organisation des Zutritts.

Für die Planung unterscheiden wir drei Ebenen: die Tür mit ihrer passenden Schließtechnik, das Zugangsmedium der berechtigten Person und die Verwaltung für Vergabe, Änderungen und Sperrungen. Diese Ebenen müssen zusammenpassen. Eine App allein macht aus einer vorhandenen Tür noch keine digitale Schließanlage.

Auch bei elektronischen Rechten bleibt die mechanische Ausführung wichtig. Ein geeigneter Zylinder ersetzt weder einen korrekt montierten Beschlag noch eine funktionierende Tür. Unser Expertenteam betrachtet deshalb den gesamten Zugang und seine Nutzung.

Wie funktioniert iLOQ S5 mit einem digitalen Schlüssel?

S5 verbindet einen physischen Schlüssel mit einer digitalen Prüfung. Die Energiegewinnung beim Schlüsseleinschub versorgt die Elektronik des batteriefreien Zylinders. Der Schlüssel wird erkannt und seine Berechtigung geprüft. Ist der Zugang erlaubt, kann die Person den Schlüssel drehen und das Schloss betätigen. Die Bewegung zum Auf- oder Zuschließen übernimmt weiterhin die Person. Das Prinzip erläutert iLOQ beispielsweise am S5-Zylinder C5S.1.SB.

Der digitale S5-Schlüssel K5S.5 besitzt keine Batterie. Seine Zugangsrechte werden programmiert und können verändert werden. Er kann außerdem Informationen innerhalb des dafür vorgesehenen D2D-Verfahrens übertragen. Die technischen Eigenschaften beschreibt iLOQ auf der Produktseite des S5-Schlüssels.

Für Unternehmen kann dieser Ansatz passen, wenn ein greifbarer Schlüssel gewünscht ist: etwa weil nicht alle Beschäftigten ein Diensthandy haben oder private Geräte nicht für den Zutritt eingesetzt werden sollen. Das ist eine organisatorische Entscheidung, keine Aussage darüber, dass ein Zugangsmedium grundsätzlich besser wäre.

Zur Einführung gehört eine dokumentierte Ausgabe. Wir empfehlen, Schlüssel eindeutig einer Person oder einem geregelten Verwendungszweck zuzuordnen. So lässt sich später klären, welche Berechtigungen geändert werden müssen und wer eine Rückgabe bestätigt.

Wie funktioniert iLOQ S50 mit dem Smartphone?

Bei S50 wird ein geeignetes Smartphone zum Telefonschlüssel. Es überträgt über NFC Energie und die erforderliche Kommunikation an den Antennenknauf des Zylinders. NFC arbeitet über kurze Entfernung; das Telefon muss passend an den Knauf gehalten werden. Der Hersteller beschreibt das Energieprinzip in seiner Übersicht zu S50-Zylindern.

  1. Die Person erhält ihren Telefonschlüssel und richtet die vorgesehene App ein.
  2. Vor dem Öffnen werden gegebenenfalls anstehende Schlüsselaktualisierungen abgeschlossen.
  3. Am iPhone wird in der S50-App der Öffnungsvorgang gestartet und die NFC-Antenne an den Knauf gehalten.
  4. Das Telefon bleibt ruhig, bis die App den gewährten Zugang meldet.
  5. Anschließend wird der Knauf von Hand gedreht und die Tür geöffnet.

Die iLOQ-Anleitung zum Öffnen mit iOS erläutert den Ablauf und mögliche Aktualisierungen. Der Zylinder wird dabei nicht zu einem Türmotor. Eine automatische Türöffnung erfordert eine dafür geplante Türanlage.

Bei der Einweisung üben wir den tatsächlichen Ablauf am vorgesehenen Zugang. Das ist hilfreicher als eine rein theoretische App-Erklärung: Die Person sieht, wo die NFC-Antenne liegt, welche Rückmeldung sie erwartet und wann sie den Knauf drehen kann.

Funktioniert iLOQ mit jedem iPhone und Android-Handy?

Ein NFC-Symbol in den technischen Daten genügt für eine verlässliche Projektfreigabe nicht. App, Betriebssystem und tatsächliche NFC-Leistung des Geräts müssen zusammenpassen. iLOQ empfiehlt deshalb, die Anwendung mit den verwendeten Telefonmodellen zu testen. Die aktuellen Voraussetzungen stehen getrennt in den Herstelleranleitungen für iOS und Android und Huawei.

Stand Oktober 2026 nennt iLOQ für die S50-App auf dem iPhone mindestens iOS 16. Die Betriebssystemversion allein ersetzt den Gerätetest nicht. Diese Angabe bezieht sich auf die S50-App; für die neue iLOQ App prüfen wir die jeweils eigenen Anforderungen.

Für einen sinnvollen Test nehmen wir die Geräte, die später wirklich eingesetzt werden sollen. Dazu gehören ihre üblichen Hüllen und die vorgesehene Nutzungssituation. Bei wechselnden oder privat genutzten Geräten sollte bereits vor der Einführung geklärt werden, wie neue Modelle geprüft und Ersatz-Zugänge bereitgestellt werden.

Das Smartphone braucht einen ausreichend geladenen Akku. Ein batteriefreier Zylinder macht das Telefon nicht unabhängig von seiner Stromversorgung. Wer nur einen Telefonschlüssel hat, benötigt deshalb einen geregelten Ablauf für leere, verlorene oder defekte Geräte.

Ebenso wichtig ist die Zuständigkeit: Wer unterstützt bei der Registrierung? Was passiert beim Gerätewechsel? Wie erhält eine neu eingestellte Person ihren Zugang? Diese Fragen gehören in den Betriebsablauf, bevor der erste Zugang ausschließlich mit dem Handy genutzt wird.

iLOQ 5 Series und 5 Series+: Was wird wo verwaltet?

Bei iLOQ 5 Series können S5- und S50-Lösungen in einer passenden gemeinsamen Manager-Umgebung geplant werden. Das beschreibt der Hersteller beim iLOQ 5 Series Manager. Daraus folgt jedoch nicht, dass jeder Schlüssel jeden Zylinder öffnet. Hardware und Medien werden für die jeweilige Funktion ausgewählt.

Die aktuelle Plattform 5 Series+ unterscheidet unter anderem iLOQ Manager+, iLOQ Web und die iLOQ App. Manager+ ist eine cloudbasierte SaaS-Verwaltung mit installiertem Windows-Client. iLOQ Web ermöglicht geeignete alltägliche Verwaltungsaufgaben im Browser. Die iLOQ App dient auf unterstützten Smartphones als Zugangsanwendung. Die Rollen dieser Bausteine beschreibt die Plattformdokumentation für 5 Series+.

Bestehende S50-App, neue iLOQ App, Manager und Manager+ sind daher keine beliebig austauschbaren Namen. Bei einer Erweiterung prüfen wir die installierte Generation, Komponenten, Firmware und den vorgesehenen Migrationsweg. Eine pauschale Weiterverwendung aller Altkomponenten wäre kein belastbarer Projektplan.

Ein aktuelles Detail zeigt, warum diese Prüfung wichtig ist: Die 5-Series+-Dokumentation zu Schlüsseln nennt K5-Schlüssel dort nur in Verbindung mit Hybrid-Schlössern und kennzeichnet diese noch als nicht kommerziell verfügbar. Für ein Angebot zählt deshalb die nachgewiesene Verfügbarkeit der konkreten Kombination.

Welche Zylinder, Key Fobs und Online-Komponenten gibt es?

Zum iLOQ-Umfeld gehören unterschiedliche Zylinderbauformen und weitere Schließprodukte, beispielsweise Vorhängeschlösser oder Lösungen für Schränke. Maßgeblich ist stets die einzelne Ausführung. Die Herstellerübersicht zu Schlüsseln und Zylindern vermittelt einen Einstieg; die Auswahl ersetzt sie nicht.

Wer kein geeignetes Smartphone verwenden kann oder möchte, sollte nach einem passenden alternativen Zugangsmedium fragen. Ein Beispiel ist der Key Fob K55S.2. Dieser besitzt einen über USB-C wiederaufladbaren Akku. „Batteriefrei“ lässt sich daher nicht auf jedes Gerät der Anlage übertragen. Die Produktbeschreibung des K55S.2 erläutert außerdem die Aktualisierung seiner Rechte.

Online-Komponenten ergänzen ausgewählte Zugänge und Verwaltungsabläufe. Je nach geplanter Ausstattung sind Leser, PIN-Eingabe, Aktualisierung von Medien oder Steuerungen elektrischer Schlösser möglich. Das ist eine zusätzliche Systemarchitektur mit eigenen Anforderungen an Stromversorgung, Verbindung und Montage. Details beschreibt die Dokumentation zu iLOQ Online.

Für die Beschaffung erstellen wir deshalb eine Liste pro Zugang: Bauform, Maße, Medium, gewünschte Funktion und notwendige Infrastruktur. So wird aus „wir brauchen digitale Zylinder“ ein prüfbarer Leistungsumfang.

Besondere Türen erhalten dabei besondere Aufmerksamkeit: Wie wird eine Tür von innen geöffnet? Gibt es Anforderungen an Fluchtwege oder Brandschutz? Soll ein Türöffner eingebunden werden? Wir stimmen solche Punkte anhand der konkreten Tür und ihrer vorgesehenen Funktion ab. Eine pauschale Aussage wie „passt in jede Tür“ wäre für eine seriöse Auswahl zu wenig.

Wie funktionieren Offline-Zutritt und Rechteänderungen?

Eine zentral verwaltete Anlage benötigt nicht automatisch an jeder Tür WLAN. Gleichzeitig bedeutet ein offline arbeitender Zylinder nicht, dass Änderungen ohne Übertragungsweg bei ihm ankommen. Für das Zutrittskonzept betrachten wir deshalb Öffnung, Aktualisierung und Verwaltung getrennt.

Beim S5-D2D-Verfahren können dafür geeignete Schlüssel Informationen bei ihrer Verwendung zwischen Komponenten weitertragen. Das ist keine ständig aktive Funkvernetzung zwischen allen Türen. Wie ein selten genutzter Zugang aktualisiert wird, muss deshalb bewusst geplant werden.

Bei S50 lassen sich zeitliche Aktualisierungsvorgaben für Telefonschlüssel festlegen. Nach Ablauf muss die Aktualisierung über den Server erfolgen. Die Herstelleranleitung zu Ablaufintervallen erklärt diese Funktion. Zusätzlich kann eine passende Konfiguration eine Serverbestätigung vor der Öffnung verlangen; dann benötigt das Smartphone eine Netzwerkverbindung. Nach einem Smartphone-Neustart kann laut iOS-Anleitung ebenfalls eine Schlüsselaktualisierung über den Server nötig sein. Prüfen Sie den Telefonschlüssel deshalb noch bei vorhandener Datenverbindung, bevor Sie an schwer erreichbare Standorte fahren. „S50 braucht niemals Internet“ wäre deshalb ebenso ungenau wie „jede Tür muss immer online sein“.

Für Unternehmen entsteht daraus eine praktische Aufgabe: Wir stimmen Aktualisierungsfristen, Mobilfunkverfügbarkeit und Ersatzabläufe auf die Nutzung ab. Ein Zugang im Büroalltag stellt andere Anforderungen als ein nur gelegentlich besuchter Technikraum. Entscheidend ist, dass die gewählte Organisation auch außerhalb des Normalfalls funktioniert.

Was passiert, wenn ein iLOQ-Schlüssel verloren geht?

Ein verlorener digitaler Schlüssel kann gesperrt werden. Bei einem Offline-Zylinder muss die entsprechende Sperrinformation jedoch zuerst ankommen, damit dieser sie berücksichtigen kann. Die iLOQ-Dokumentation zu Sperrlisten beschreibt dafür unterschiedliche Übertragungswege, unter anderem über geeignete Schlüssel, Programmiergeräte und Online-Komponenten.

Auch der Bearbeitungsstand ist wichtig: Das bloße Vorbereiten einer Sperrung ist noch nicht die Verteilung der aktualisierten Sperrliste. Der Hersteller unterscheidet diese Schritte in der Anleitung zum Sperren von Schlüsseln.

Wir empfehlen einen schriftlichen Verlustprozess mit vier Fragen: Wer nimmt die Meldung entgegen? Welches Medium ist betroffen? Welche Zugänge müssen priorisiert werden? Wer kontrolliert die Umsetzung? Bei besonders schutzbedürftigen Bereichen wird außerdem festgelegt, welche Sofortmaßnahmen bis zur bestätigten Aktualisierung erforderlich sind.

Dasselbe Prinzip gilt bei ausgeschiedenen Beschäftigten und nicht zurückgegebenen Medien. Eine Rücknahme gehört zum Austritt; fehlende Medien werden nach dem vereinbarten Verfahren behandelt. Eine strukturierte Dokumentation erleichtert diese Arbeit.

Die Meldestelle sollte auch außerhalb der üblichen Bürozeiten bekannt sein. Bereits bei der Übergabe kann eine kurze Anleitung festhalten, welche Angaben bei einem Verlust gebraucht werden. Wir empfehlen außerdem, den Prozess gemeinsam durchzugehen, bevor ein Ernstfall eintritt. So werden Unklarheiten bei Zuständigkeit oder Vertretung früh sichtbar.

Den Ablauf vertiefen wir im Beitrag iLOQ-Schlüssel verloren: Die Sperrung muss bis zur Tür reichen.

Drei fiktive Beispiele für den Unternehmensalltag

Die folgenden Situationen sind Planungsbeispiele und keine Kundenreferenzen. Sie zeigen, welche Fragen bei einer Einführung zusammenkommen.

Büro und Lager mit unterschiedlichen Nutzergruppen

Ein Betrieb möchte den gemeinsamen Eingang, Büroräume und Lagerbereiche trennen. In der Planung werden Rollen statt ungeordneter Einzelwünsche definiert. Wichtig ist dabei, wer Rechte genehmigt und wie Vertretungen behandelt werden. Ob die Personen einen Schlüssel oder ein Smartphone verwenden, wird anschließend passend entschieden.

Wartung an mehreren Standorten

Ein Serviceteam besucht wechselnde Technikräume. Hier werden Geräteausstattung, Registrierung, Aktualisierung und Erreichbarkeit zum Schwerpunkt. Vor einem Pilot prüfen die Verantwortlichen außerdem, wie der Zugang bei einem Telefondefekt möglich bleibt. Die Entfernung zwischen Standorten macht klare Zuständigkeiten besonders wertvoll.

Externe Dienstleister mit begrenztem Auftrag

Eine Wartungsfirma braucht Zugang für eine bestimmte Tätigkeit. Der Betrieb klärt zunächst Zeitraum, Bereiche und verantwortliche Ansprechperson. Danach wird geprüft, welche technische Kombination diese Vorgaben abbildet. Am Ende des Auftrags werden Rechte und ausgegebene Medien kontrolliert, statt sie unbegrenzt weiterlaufen zu lassen.

Welches iLOQ-System passt – und was bestimmt die Kosten?

Die Auswahl beginnt bei der Nutzung. Wie viele Zugänge gibt es? Wer soll sie öffnen? Sind Smartphones geeignet und organisatorisch gewünscht? Welche Änderungen müssen besonders schnell umgesetzt werden? Unser Vergleich von S5 und S50 hilft bei diesen ersten Entscheidungen.

Ein belastbares Angebot enthält mehr als einen Stückpreis für den Zylinder. Dazu gehören die erforderlichen Zugangsmedien, Verwaltungsumgebung und Lizenzen, mögliche Online-Technik, Montage, Programmierung, Einweisung und der vereinbarte Betreuungsumfang. Je nach Bestand kommen Anpassungen an der Tür hinzu.

Wir empfehlen, Einmalkosten und laufenden Betrieb getrennt zu betrachten. Ein preislich attraktiver Einstieg hilft wenig, wenn später niemand für Rechteänderungen zuständig ist. Umgekehrt muss nicht jeder Zugang dieselbe technische Ausstattung erhalten. Ein nachvollziehbares Konzept erklärt, warum welche Komponente eingesetzt wird.

Eine Bestandsanlage wird vor einer Erweiterung aufgenommen. Fotos und vorhandene Unterlagen helfen beim Einstieg; für Maße und besondere Anforderungen kann eine Prüfung vor Ort nötig sein. Kompatibilität und Lieferumfang werden vor der Beauftragung geklärt.

Diese Angaben machen Angebote vergleichbar

  • Anzahl und Art der Zugänge sowie vorgesehene Nutzergruppen.
  • Gewünschte Medien und Umfang der Geräteprüfung.
  • Verantwortung für Verwaltung, Aktualisierung und Sperrungen.
  • Enthaltene Montage, Programmierung, Prüfung und Einweisung.
  • Laufende Leistungen, Lizenzen und vereinbarte Unterstützung.

Mit derselben Ausgangsbasis lassen sich Unterschiede besser erklären. Besonders hilfreich ist eine klare Trennung zwischen zwingend erforderlichen Komponenten und späteren Erweiterungen. Dadurch können Sie den Projektumfang bewusst entscheiden.

So führt unser Expertenteam iLOQ mit Ihnen ein

Unser Ziel ist eine Lösung, die Ihre Verantwortlichen im Alltag bedienen können. Dafür verbinden wir Schließtechnik mit klaren Abläufen.

  1. Bestand aufnehmen: Türen, Nutzergruppen, bestehende Technik und besondere Anforderungen erfassen.
  2. Schließplan entwickeln: Zugänge, Rollen, Medien, Aktualisierung und Ersatz-Zugang gemeinsam festlegen.
  3. Passende Technik prüfen: Generation, Komponenten, Verfügbarkeit und erforderliche Infrastruktur abstimmen.
  4. Pilot durchführen: Repräsentative Zugänge und tatsächliche Geräte testen; offene Fragen vor dem Ausbau klären.
  5. Einrichten und übergeben: Vereinbarte Technik montieren, Funktionen prüfen und zuständige Personen einweisen.
  6. Betrieb organisieren: Dokumentation, Vertretung, Änderungen und vereinbarte Unterstützung festhalten.

Zur Übergabe gehören auch Verwaltungsrechte und der Umgang mit Protokollen. Wir empfehlen, Zugriff und Auswertung auf den jeweiligen Zweck zu begrenzen und zuständige Datenschutzverantwortliche früh einzubeziehen. Die bloße Wahl eines Produkts beantwortet diese organisatorischen Fragen nicht.

Nach der Einführung sollte mindestens eine eingewiesene Vertretung vorhanden sein. Wenn nur eine Person weiß, wie ein neuer Zugang vergeben oder eine Sperrung umgesetzt wird, bleibt der Betrieb unnötig abhängig. Kurze Arbeitsanweisungen für wiederkehrende Vorgänge machen das Wissen im zuständigen Team verfügbar.

Volker Roth ist Ihr Einstieg bei innos in Schwäbisch Hall. Unser Expertenteam begleitet die vereinbarte Planung, Einführung und Betreuung. Die Leistungen und das Kontaktformular finden Sie auf unserer iLOQ-Seite.

Häufige Fragen zu iLOQ

Ist eine iLOQ-Schließanlage vollständig ohne Batterie?

Die beschriebenen S5- und S50-Zylinder benötigen keine eigene Batterie. Andere Teile haben eigene Anforderungen: Ein Smartphone braucht einen geladenen Akku; der K55S.2 ist wiederaufladbar. Online-Komponenten können eine Stromversorgung benötigen. Die Aussage muss deshalb immer zur konkreten Komponente passen.

Öffnet iLOQ die Tür nach der Freigabe automatisch?

Bei den hier erklärten Schließzylindern drehen Sie Schlüssel oder Knauf selbst. Die digitale Prüfung gibt den Schließmechanismus frei. Eine automatisch aufschwenkende Tür benötigt eine entsprechende Türanlage und eigene Planung. Das sollte im Angebot eindeutig unterschieden werden.

Kann ich iLOQ S50 mit einem iPhone verwenden?

Mit einem unterstützten iPhone, passender App und registriertem Telefonschlüssel ist das möglich. Die aktuelle Geräte- und Betriebssystemunterstützung wird vor der Einführung geprüft. Wir empfehlen einen Test mit dem tatsächlichen Modell und der verwendeten Hülle, bevor ein Zugang davon abhängig gemacht wird.

Reicht bei Android die vorhandene NFC-Funktion aus?

NFC ist eine Voraussetzung, aber keine pauschale Funktionsgarantie für jedes Modell. App, Betriebssystem und Gerät müssen die Herstelleranforderungen erfüllen. Der Praxistest am vorgesehenen Zylinder zeigt, ob die Bedienung zuverlässig gelingt und ob eine Einweisung oder ein anderes Medium sinnvoll ist.

Braucht jede iLOQ-Tür WLAN oder Internet?

Nein, nicht jeder Zylinder benötigt eine eigene Netzwerkverbindung. Für Verwaltung, Aktualisierung und bestimmte Öffnungskonfigurationen gelten jedoch weitere Voraussetzungen. Wir planen deshalb sowohl den normalen Zutritt als auch den Weg für Änderungen und prüfen die Verbindung dort, wo sie gebraucht wird.

Was passiert bei leerem oder defektem Smartphone?

Ein nicht betriebsbereites Smartphone steht als Telefonschlüssel nicht zuverlässig zur Verfügung. Deshalb legen wir einen passenden Ersatzablauf fest: Wer ist erreichbar, welches alternative Medium ist vorgesehen und wie wird es ausgegeben? Dieser Ablauf sollte bekannt sein, bevor der Ausfall eintritt.

Ist ein verlorener Schlüssel sofort überall gesperrt?

Bei Offline-Zylindern wirkt die Sperrung, sobald die erforderliche Information dort angekommen ist. Eine zentral ausgelöste Änderung ersetzt diesen Übertragungsweg nicht. Zuständigkeit, Priorisierung und Kontrolle gehören deshalb zum Verlustprozess. Bei dringendem Schutzbedarf werden zusätzliche Maßnahmen im Objekt abgestimmt.

Kann ich zeitlich begrenzte Zugangsrechte vergeben?

Die passende Systemkonfiguration kann zeitliche Vorgaben berücksichtigen. Vor der Umsetzung klären wir, welche Funktion für das gewählte Medium und den jeweiligen Zugang vorgesehen ist. Ein Enddatum, ein Zeitprofil und ein Aktualisierungsintervall erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sollten nicht verwechselt werden.

Kann man S5, S50 und neue iLOQ-Komponenten beliebig kombinieren?

Eine gemeinsame Planung bedeutet keine uneingeschränkte Austauschbarkeit. Systemgeneration, Zylindertyp, Medium, Software und Verfügbarkeit müssen zusammenpassen. Bei bestehenden Anlagen prüfen wir den Bestand und die konkrete Erweiterung. Für einen Wechsel auf eine neuere Plattform wird ein eigener, bestätigter Weg benötigt.

Müssen bei der Einführung alle Türen gleichzeitig umgerüstet werden?

Ein geplanter Ausbau in Etappen kann sinnvoll sein. Entscheidend ist, welche Bereiche zusammengehören und wie der gemischte Betrieb organisiert wird. Wir klären Medien, Übergangsregeln und Zuständigkeiten, damit die erste Etappe bereits sinnvoll funktioniert und spätere Schritte vorbereitet sind.

Ist ein batteriefreier Zylinder wartungsfrei?

Der entfallende Batteriewechsel am Zylinder beseitigt nicht jede Betriebsaufgabe. Türfunktion, Beschläge, dokumentierte Rechte, Softwarepflege und geregelte Verlustprozesse bleiben relevant. Welche Kontrollen und Pflege für die konkrete Hardware erforderlich sind, richtet sich nach den Herstellerangaben und dem Einsatz.

Was braucht innos für eine erste iLOQ-Beratung?

Für den Einstieg genügen eine grobe Türanzahl, Nutzergruppen und eine Beschreibung Ihrer heutigen Schlüsselverwaltung. Vorhandene Pläne, Fotos oder Produktbezeichnungen helfen zusätzlich. Volker Roth und unser Expertenteam klären anschließend die offenen Punkte und den passenden Umfang einer Bestandsaufnahme.