
Seit dem 1. Juli 2026 gilt Microsofts angekündigter Preiswechsel für ausgewählte Microsoft-365-Lizenzen. Für KMU ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Vertragsverlängerung, Lizenzbestand und tatsächlichen Bedarf zusammen zu prüfen.
Was seit dem 1. Juli gilt
Microsoft hat die neuen Konditionen für ausgewählte kommerzielle Suiten zum 1. Juli wirksam gesetzt. Dazu gehören unter anderem Business Basic und Business Standard. Bestandskunden wechseln laut Microsoft bei der nächsten Verlängerung nach diesem Termin auf die neuen Preise. Die Regel gilt für jährliche und monatliche Abrechnungspläne. Bestehende Mehrjahresverträge bleiben bis zur Verlängerung bei ihren bisherigen Konditionen. Microsoft erläutert die Vertragsregeln in seiner FAQ.
Die veröffentlichten Tabellen sind keine verbindliche Preisauskunft für ein deutsches Unternehmen. Microsoft weist auf Unterschiede nach Land und Währung hin. Für die Budgetplanung zählt deshalb das konkrete Angebot zur eigenen Lizenz und Laufzeit.
Verlängerung und Bedarf verbinden
Ein guter Start ist eine kleine Übersicht mit drei Angaben: Welche Lizenz ist gebucht, wer nutzt sie und wann verlängert sich das Abonnement? Ergänzen Sie, welche Aufgaben mit den Diensten erledigt werden. Büroarbeitsplätze, gelegentliche Nutzer und Beschäftigte mit unterschiedlichen Anforderungen sollten im Gespräch über das nächste Vertragsjahr getrennt betrachtet werden.
Prüfen Sie anschließend ausgeschiedene Mitarbeiter, doppelte Zuweisungen und unbesetzte Konten. Dabei sollte der Umgang mit geschäftlichen Daten vor einer Lizenzänderung geklärt sein. Eine vermeintlich einfache Bereinigung darf kein benötigtes Postfach oder Arbeitsdokument aus dem Blick verlieren. Unser Team stimmt die Schritte deshalb mit den fachlich Verantwortlichen ab.
Diese Bestandsaufnahme kann auch dann nützlich sein, wenn die nächste Verlängerung erst später ansteht. Geschäftsführung und Buchhaltung bekommen einen nachvollziehbaren Planungsstand, während die Administration die tatsächliche Nutzung überprüft. So wird aus einer Preisnachricht eine konkrete Entscheidung mit einem klaren Termin.
Den richtigen Vergleich führen
Ein Paketname allein reicht für den Vergleich nicht aus. Microsoft bietet weiterhin Varianten mit und ohne Teams an. Eigenständige Teams- und Copilot-Lizenzen sind von diesem Preisupdate ausgenommen. Die offizielle Übersicht grenzt die betroffenen Produkte ab.
Vergleichen Sie Angebote daher für dieselbe Laufzeit und dieselben Anforderungen. Schreiben Sie auf, welche Zusammenarbeit, E-Mail-Nutzung und Verwaltung Ihr Betrieb braucht. Zusätzliche Funktionen sollten einen greifbaren Zweck erfüllen. Ein pauschaler Wechsel auf das größere Paket ersetzt diese Prüfung nicht.
Hilfreich ist außerdem ein kurzer interner Freigabeprozess: Wer prüft die technische Eignung, wer bestätigt das Budget und wer hält die Entscheidung fest? Ein dokumentierter Ansprechpartner verhindert, dass eine Verlängerungsmitteilung zwischen Administration und Einkauf liegen bleibt. Die Prüfung kann klein beginnen und trotzdem verbindlich sein.
Unser Microsoft-365-Team unterstützt Sie beim Abgleich von gebuchten Lizenzen, benötigten Diensten und den Optionen für die nächste Verlängerung.
Häufige Fragen
Steigt jede Rechnung seit dem 1. Juli automatisch?
Sind eigenständige Teams- und Copilot-Lizenzen betroffen?
Sollten wir sofort das Paket wechseln?
Microsoft-365-Verlängerung gezielt vorbereiten
Bereiten Sie Ihre nächste Vertragsentscheidung mit unserem innos Expertenteam vor. Wir prüfen mit Ihnen Lizenzbestand, Nutzungsbedarf und passende Microsoft-365-Pakete. So erhalten Sie eine geordnete Grundlage für den Vergleich Ihrer Optionen. Bringen Sie Ihre vorhandene Lizenzübersicht und die Verlängerungsmitteilung zum Gespräch mit.